Gesellschaft & Information

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Dr. Martin Oetting greift das aktuell viel diskutierte Thema der Finanzierung von journalistischen Inhalten im Netz auf.

Unstrittig ist, dass professioneller Journalismus notwendig ist, nur die Art und Weise der Finanzierung wird kontrovers diskutiert. Oetting kritisiert an der Werbefinanzierung, dass es keine automatische ursächliche Verbindung zwischen Unternehmensinteressen und funktionierendem Journalismus gebe. Außerdem sei das Problem des Filterns noch nicht gelöst: entschieden früher Herausgeber oder Chefredakteure, was gedruckt wird, verschiebe sich diese Filteraufgabe heute auf den Empfänger.

Oetting rät getreu dem Motto „probieren geht über studieren“ zu Experimenten. Auf diese Weise würde sich in der Medienrevolution das effizienteste System herauskristallisieren.


Fragen, die uns in diesem Zusammenhang interessieren:

  • Wären Sie prinzipiell bereit, für journalistische Inhalte im Internet Geld zu bezahlen?
  • Wie sehr haben kostenlose Medien im Internet unsere Einstellung zum Journalismus schon verändert?
  • Haben Sie vielleicht eigene Ideen zur Lösung dieses komplexen Dilemmas?

Wir freuen uns auf Ihre Ideen!

1 Kommentar… | Kommentar schreiben

Ruth 9. August 2010 at 12:29

Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte im ersten Halbjahr 2010 Essays zum Thema “Wozu noch Journalismus – Medien in der Kritik”. Bekannte Publizisten schrieben ihre Meinung über das Dilemma Online vs Print, unabhängigen Journalismus und mögliche Lösungen.

Übersicht über die Essays der Serie:
http://www.sueddeutsche.de/thema/Wozu_noch_Journalismus

Schlusswort von Stephan Weichert, Leif Kramp und Hans-Jürgen Jakobs:
http://www.sueddeutsche.de/medien/wozu-noch-journalismus-im-offenen-raum-1.980435

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