Identitäten im Netz

Identitäten im Netz

Wer Soziale Netzwerke für eine Eintagsfliege hielt, wurde inzwischen eines besseren belehrt – spätestens seit Barack Obama seinen Siegeszug ins Weiße Haus via Twitter und Facebook live dokumentierte.

Autor Wolfgang Hünnekens empfiehlt in seinem Buch „Die Ich-Sender“, die Außenwirkung im Netz genau zu prüfen – sei es der Page-Rank bei Google oder die Social Media Aktivitäten jedes einzelnen, einer Marke, oder eines Unternehmens. Darüber hinaus gelte es, diese Kanäle für den eigenen Zweck zu nutzen.

Doch nicht nur Kommunikations-Zwecken sind die Social Media Seiten dienlich, sie eignen sich auch hervorragend zur Zusammenarbeit. Crowdsourcing bezeichnet in diesem Kontext die „Weisheit der Masse“; richtet zum Beispiel ein Twitter-User Fragen an seine Follower, erhält er mitunter ein breit gefächertes Meinungsbild zu diesem Thema.

Da es mittlerweile auch schon viele Internetplattformen gibt, die kreative Köpfe zum gemeinsamen Brainstorming zusammenbringen, lässt sich ein neuer Trend weg von „one to many“ hin zu „many to one“ ausmachen.


Was uns in diesem Zusammenhang interessiert:

  • Nutzen Sie alle Facetten der Social Media Netzwerke oder sind Sie eher ein stiller Beobachter?
  • Haben Sie selbst schon einmal „Crowdsourcing“ ausprobiert?
  • Was halten Sie prinzipiell von dieser Möglichkeit: schnelle Informationsbeschaffung oder wenig repräsentative Meinungen?

Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen!

2 Kommentare… | Kommentar schreiben

Ruth 9. August 2010 at 16:48

Crowdsourcing als Ergänzung zu unternehmensinternem Wissen nutzte in den vergangenen Wochen als prominentes Beispiel auch BP. Silicon.de, eine Website für IT-Management, widmete dem Thema “Crowdsourcing gegen die Ölpest” einen Artikel.
http://www.silicon.de/mittelstand/0,39038986,41535126,00/bp+mit+crowdsourcing+gegen+die+oelpest.htm

Ruth 9. August 2010 at 16:50

Großes Medienecho rief auch Wikileaks hervor. Die Veröffentlichung der so genannten Afghanistan-Protokolle sorgte für einigen Wirbel und führte zu einer Diskussion über den Umgang der Gesellschaft mit Information. Christoph Bieber verfasste darüber einen Artikel im Autorenblog CARTA.
http://carta.info/31246/afghanistan-protokolle-die-konjunktur-des-lecks-dank-wikileaks/

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