Digitales Er_leben

Digitales er_Leben

Wann waren Sie das letzte Mal längere Zeit offline? Im Urlaub?

Oft legen wir das Notebook nur noch dann zur Seite, wenn das Internet sowieso nicht funktioniert. Und das ist selten!

Autor Markus Albers stellt die These auf, dass die ständige Bereitschaft, online verfügbar zu sein, oft mehr Last als Lust ist. Er ruft den „Kampf gegen die Zerstreuung“ aus und beigeistert sich für „Lifehacking“ – kleine Tricks, die das Leben einfacher machen und die Zeit vor dem Computer effizient reduzieren.

Obwohl er selbst in zahlreichen Social Networks vertreten ist und regelmäßig und gerne twittert, empfiehlt Albers im wahrsten Sinne des Wortes auch mal abzuschalten, um offline Energie zu tanken und kreative Ideen zu verfolgen.


Was uns zu Markus Albers These noch interessiert:

  • Wie stark können wir tatsächlich von Internetfreien Phasen profitieren?
  • Wie sehen Sie dieses Thema: Erholung vom Internet oder always-on?

Wir sind neugierig, welche Erfahrungen Sie mit längerem Offline sein gemacht haben!

2 Kommentare… | Kommentar schreiben

Birgit Otto 8. June 2010 at 12:13

Das Wort “always on” suggeriert das leichte An- und Auskipsen des Internets, Nach meiner Erfahrung ist der AUS-Knopf schneller gedrückt, als mein Gehirn von online (also multifunktional, übereinander geschichtete Menüs wahrnehmend, email-getrieben, surfend) auf offline umschalten kann: Es ist geradezu ein physisches Erlebnis in meinem Kopf, wenn mein Gehirn, z.B. bei einem Spaziergang mit dem Hund durch den Wald, auf ein chronologisch strukturiertes Erleben der Welt umschaltet. Beim Lesen eines Buches ergeht es mir ähnlich. Der Genuss, eine innere Welt über die Chronologie der Worte, die meine Augen lesen und mein Verstand zu einem Bild machen, zu erstellen, stellt sich weniger schnell ein, wenn ich direkt aus der virtuellen in die reale Welt umstelle, als wenn ich eine Phase der Erholung dazwischen schalte. Ob das wohl nur mir so geht, die ich noch in der nicht-digitalen Welt erzogen wurde?

Ruth 9. August 2010 at 14:30

Gerade hat die Deutsche Telekom eine Richtlinie mit dem viel versprechenden Namen “Sendepause” verabschiedet. Mitarbeiter sollen während ihrer Freizeit keine Dienst-Mails bearbeiten, sondern sich erholen. Der zu Grunde liegende Gedanke ist die Verantwortung des Konzerns für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Spiegel Online interviewte zu diesem Thema Mechthilde Maier, Leiterin des “Group Diversity Management” bei der Telekom.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,708104,00.html

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